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Glücksspielsucht

Verantwortungsbewusst Spielen, sicher und unterhaltsam

Glücksspiel als besondere Form des Spielens

Spielen ist seit Menschengedenken elementarer Bestandteil sozialer und individueller Reifung. Kinder entwickeln beispielsweise im Spiel ihre Kreativität und Selbständigkeit. Für Erwachsene hingegen kann Spielen eine Möglichkeit sein, um sich Distanz zum Alltag zu verschaffen. Im Gegensatz zu dieser zweckfreien Tätigkeit kommt beim Glücksspielen ein äußerer Anreiz hinzu. Es wird um Geld gespielt. Damit ist eine gewisse Gewinnerwartung bzw. ein Verlustrisiko verbunden.

Glücksspiel vs. Glücksspielsucht

Für viele ist das Glücksspiel eine Form der Unterhaltung. Für einige kann der Unterhaltungscharakter dieses Spiels jedoch soweit in den Hintergrund gedrängt werden, dass man von einem äußerst riskanten Konsumverhalten sprechen kann. Diese Spieler unterliegen einem unwiderstehlichen Verlangen zu spielen, wobei das Spiel nicht vernunftgesteuert und mäßig verläuft, sondern von einem Kontrollverlust über das eigene Spielverhalten begleitet wird. Nimmt das Glücksspiel einen zu großen Stellenwert im Leben dieser Menschen ein spricht man von "Pathologischem Spielverhalten" oder Glücksspielsucht.

Checkliste, bewegen sich Spielgewonheiten in einem angemessenen Rahmen?

  • Hat das Spielen jemals dein Familienleben negativ beeinflusst?
  • Hat das Spielen jemals deinen guten Ruf getrübt?
  • Hast du nach einem Spiel ein schlechtes Gewissen gehabt oder Reue empfunden?
  • Hast du durch das Spielen Arbeits- oder Unterrichtszeiten nicht einhalten können?
  • Hat das Spielen dich nachlässig hinsichtlich deines eigenen Wohlergehens oder das deiner Familie gemacht?
  • Hast du gespielt, um Schulden bezahlen oder anderweitige finanzielle Probleme lösen zu können?
  • Hat das Wetten bei dir eine Minderung deiner Ambitionen oder Leistungsfähigkeit verursacht?
  • Falls du schon einmal verloren hast, hattest du jemals das starke Bedürfnis, so schnell wie möglich zurückzukehren, um den Verlust auszugleichen?
  • Hast du schon einmal das starke Bedürfnis gehabt nach einer Glücksträhne oder einem Gewinn zurückkehren zu müssen, um noch mehr zu gewinnen?
  • Ist es öfter vorgekommen, dass du beim Wetten deinen letzten Cent verspielt hast?
  • Musstest du dir Geld borgen, um dein Glücksspiel zu finanzieren?
  • Hast du etwas verkauft, um dein Glücksspiel zu finanzieren?
  • Warst du zögerlich, wenn es darum ging, dein gewonnenes Geld für etwas anderes als erneute Wetten einzusetzen?
  • Hast du des Öfteren länger gespielt als es geplant war?
  • Hast du gespielt, um Sorgen oder Problemen zu entfliehen?
  • Hast du eine Straftat begangen oder in Betracht gezogen, um deine Wetteinsätze zu finanzieren?
  • Hat dir das Spielen schlaflose Nächte bereitet?
  • Verursachen Streit, Auseinandersetzungen oder Enttäuschungen bei dir das Gefühl oder ein starkes Bedürfnis spielen zu müssen?
  • Hast du jemals das Gefühl gehabt, einen Glücksumstand oder einen persönlichen Erfolg mit ein paar Stunden Glückspiel feiern zu müssen?
  • Hast du schon einmal in Erwägung gezogen, dir das Leben zu nehmen, als Resultat deines Glücksspiels?

Konnte mindestens eine Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, dann könnte es sein, dass derjenige seine Wettleidenschaft nicht mehr unter Kontrolle hat. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, eine Beratungsstelle für Spielsüchtige zu kontaktieren.